Mein Name ist Sylvia Gohl. In meinem Leben haben Tiere immer eine wichtige Rolle gespielt. Deshalb hatte ich nach der Schulzeit auch den Wunsch in diese Richtung meinen Beruf zu wählen. Ich hatte Glück im Walter Zoo in Gossau SG war eine Lehrstelle frei. Nach meiner 3 jährigen Lehre als Tiepflegerin arbeitet ich ein halbes Jahr in einer größeren Hundezucht. Als ich eine Tierpflegerstelle im Kant. Zürcher Tierschutzheim 1980 begann, ging mein größter Wunsch in Erfüllung. Endlich konnte ich einen eigenen Hund haben. Meine Schwester schenkte mir eine Malinois Hündin aus ihrer Zucht. Sie hieß Laska. Laska nahm für mich auch gleich das Schicksal in die Hand, beziehungsweise in den Mund und knabberte am Bett einer Kollegin. Diese kannte einen Schreiner, der es flicken sollte. Dieser Schreiner ist heute mein Mann.
Von 1998 bis 2016 habe ich meine eigene Welpe-/ Hundeschule in Oberglatt geführt. die "Oberglatter Knurrli"

2016 habe ich die Ausbildung zum Mantrail Trainer gemacht. dieser Sport fasziniert mich sehr.

 

Als wir Kinder waren, besaßen wir einen Dobermann Akita Mischling.
Sein Name war „Bodo“ Bodo war ein richtiger Rüde und bald hatte es in der Nachbarschaft kleine Bodos.
   
 
1979 ging mein größter Wunsch in Erfüllung: Mein erster eigener Hund.
„Laska“ war eine Malinois Hündin aus der Zucht meiner Schwester. Laska begleitet uns 11 ½ Jahre. Sie war eine aktive lebenslustige Hündin bis ins Alter.
   
 
   
 
1983 kam Dolly ein Westie zu uns. Mit ihr hatten wir einen Wurf. So entstand unser Zwinger mit dem Namen „ vom Glattlauf“ als unsere Kinder auf die Welt kamen stellten wir schweren Herzens fest, dass Dolly mit ihnen nicht glücklich war. Nach langen Überlegungen entschlossen wir uns Dolly zu einem älteren Ehepaar zugeben, wo sie noch 7 schöne Jahre verbrachte. Mit 14 Jahren ging sie über die Regenbogenbrücke.
   
   
 
1990 kauften wir einen Rhodesian Ridegeback. „Faysha“ Faysha hätte wohl besser Diva geheißen, denn das war sie. Ein stolzer Hund der mit einer historischen Ruhe alle Lebenslagen meisterte. Faysha begleitet uns 10 ½ Jahre durch dick und dünn.
   
 
1991 kam Ginny ein Foxterrier in unsere Familie. Ginny machte ihrer Rasse alle Ehre. Wenn irgendwo etwas los war, war Ginny dabei. Natürlich auch bei jedem Streit musste sie mit mischen. Den berühmten Terrier Kopf hatte sie auch. Wenn sie etwas im Kopf hatte braucht man große Überzeugungskraft um sie davon ab zubringen. Leider mussten wir Ginny schon mit neun Jahren erlösen. Sie litt unter großen Angstzuständen.
   
   
 
1996 Bessy, ein Appenzeller Sennenhund, hat mich ausgesucht. Bessy war ein Jahr alt, als sie zu uns kam. Ich selber wäre glaube ich nie auf die Idee gekommen einen Appenzeller anzuschaffen. Aber Bessy war kein "gewöhnlicher" Appenzeller. Sie war etwas ganz Besonderes und hat deutlich gezeigt dass sie bei mir leben möchte. Leider ist sie durch eine infizierte Zecke an Boriolose erkrankt. Die ersten Jahre hatten wir die Krankheit mit ihren Hochs und Tiefs gut im Griff. Später wurden die Tiefs immer länger und wir mussten sie mit knapp 10 Jahren von ihrem Leiden erlösen.
   
 
2001 Pina ein Temperamentsbündel sondergleichen. Ein Ungarischer Pumi. Wer Pina gekannt hat weiss, von was ich spreche. Sie war bellfreudig wie es im Rassestandart beschrieben ist, aber man kann es sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selber erlebt hat. Auf der anderen Seite war sie extrem liebenswürdig und feinfüllig. Mit Pina haben wir nochmal ganz viel in punkto Hundeerziehung gelernt. Pina lebte bei Tamara, unserer Tochter und war als Tages-Hund bei mir. Mit 10 Jahren ist Pina an einem Herztumor gestorben.
   
   
 
2002 kam Rijke zu uns. Ein Holländischer Rauhaar Schäferhund. Rijke war ein richtiger Naturbursche. Sie hatte noch sehr viel Urinstinkt. Ihre ruhige überlegte Art war einmalig. Trotz allem hatte sie viel Temperament und wusste was sie wollte. Mit ihr kam ein weiterer Wurf in unserer Zucht zur Welt. Aus diesem Wurf blieb Bayra bei uns. Ganz unerwartet mussten wir Rijke mit nur 9 Jahren in unseren Ferien in Holland über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie hatte einen Lungentumor.
   
   
 
Bayra war eine Tochter von Rijke. Sie ist 2005 bei uns mit ihren 4 Geschwistern geboren und hat ihren ganzen Charme spielen lassen damit sie bei uns bleiben durfte. Sie war ein sogenannter Seelenhund. Bayra war ihr Leben lang bemüht uns zugefallen, dass hat sie auch geschafft. Egal wer mit Ihr Sport gemacht hat sie war 100% dabei. Sie war ein Sonnenschein und Clown . Wir hatten viele schöne Stunden zusammen. Leider waren ihre letzten Monate mit grossen Tiefpunkten geprägt. Es tut uns weh, dass sie so verbissen wurde und danach Monate voller Stress und Angst vor anderen Hunden erleben musste. Bayra ist im Oktober 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind froh das wir sie von ersten bis zum letzten Atemzug begleiten durften und sie jetzt ihren Frieden hat.
Sie bleibt immer in unserem Herzen.
   
 
   
 
Nach langem überlegen haben wir am 15.Januar 2018 Kaya mit nur 4 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen Ihre Psychischen Probleme sind immer schlimmer geworden. Jetzt hat sie ihren Frieden. Es war eine sehr schwerere Entscheidungen.